Maschinenbaubranche

Bei der Branchenbetrachtung für die Chemiebranche wurden die Unternehmen Heidelberger Druck, Krones, MAN und Miele berücksichtigt. Die Performance dieser Unternehmen wurde auch zur Ermittlung des Branchenbenchmarks, also der branchendurchschnittlichen Ressourceneffizienzen herangezogen. Daraus ergeben sich für den Betrachtungszeitraum von 2002 bis 2004 die folgenden Werte:





S V   -   B E N C H M A R K   M A S C H I N E N B A U B R A N C H E 

Bei der Berechnung des Sustainable Value in der Maschinenbaubranche im Branchenvergleich gehen analog wir zur Chemie- und Automobilbranche vor.

Gemessen an den durchschnittlichen Ressourceneffizienzen der vier betrachteten Maschinenbauunternehmen erzielen Krones und Miele einen positiven Sustainable Value. Heidelberger Druck und MAN schaffen in ihrer branchenspezifischen Vergleichsgruppe keinen positiven Sustainable Value.




- Nach oben -


E K V   -   B E N C H M A R K   M A S C H I N E N B A U B R A N C H E 

Berücksichtigt man die Größe der betrachteten Firmen, indem man das Ertrags-Kosten-Verhältnis bildet (vgl. nachfolgende Tabelle), zeigt sich, dass insgesamt die Effizienzen der betrachteten Maschinenbauunternehmen recht eng beieinander liegen. Krones hat im Jahr 2004 als bestes Unternehmen unter den vier betrachteten Maschinenbauern ein EKV von 1,8 : 1 und nutzt seine Ressourcen damit etwa doppelt so effizient wie das viertplazierte Unternehmen, Heidelberger Druckmaschinen mit einem EKV von 1 : 1,2. MAN liegt über die drei Jahre betrachtet mehr oder weniger auf dem durchschnittlichen Effizienzniveau der vier Maschinenbauunternehmen.




Auch für die vier betrachteten Maschinenbauunternehmen gilt, dass diese Ergebnisse im Wesentlichen als Ausgangspunkt für eine vertiefte Analyse der Gründe für die Performance dienen. Einige entscheidende Faktoren lassen sich aber auch aus der Entwicklung der Daten ablesen und Dank der Umweltberichterstattung der Unternehmen erklären. So ist zum Beispiel die verbesserte Performance von Krones auf Einsparungsanstrengungen in der firmeninternen Wasserpolitik zurückzuführen, die zu einer Reduzierung des Wassereinsatzes von 50% innerhalb eines Jahres führten.


- Nach oben -

- Zurück zur Übersicht -


Pharmabranche
Chemiebranche

Druckbare Version